CorelDRAW Praxis – Briefumschläge gestalten

Tutorials 26. April 2013 – 0 Kommentare

Damit du eigene Briefumschläge in CorelDRAW erstellen kannst, solltest du dich bereits im Vorfeld über die Anforderungen informieren. Neben verschiedenen Briefgrößen gibt es genormte Sichtfenster, die an vorbestimmten Stellen sitzen und eine fest definierte Größe aufweisen.

Auch darfst du nicht vergessen, dass noch Platz für das Postwertzeichen freizuhalten ist.

Der erste Umschlag ist der Klassiker unter der Geschäftspost und ein DIN-C-Format. Es gibt C5, C6 oder C4 als feste Größen mit unterschiedlichen Formaten. Du kannst in CorelDRAW für jedes Dokument und für jede Dokumentenseite eigene Größen festlegen. Im gezeigten Beispiel wurde zunächst ein neues Dokument mit den Abmessungen 220 mm Breite und 110 mm Höhe angelegt.

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Das Anschriftenfeld bei dieser Briefform beträgt immer 90 x 45 mm und muss mit bestimmten Abständen zum Rand versehen sein. In diesem Fall sind es 15 mm von unten und 20 mm vom linken Rand.

 

Um etwas Plastizität in das Sichtfenster zu bringen, wurde ein Transparenzeffekt aufgebracht. Das Sichtfenster selbst ist ein einfaches Rechteck mit abgerundeten Ecken im Radius von 5 mm.

 

Du kannst einfache oder aufwendige Designelemente auf den Umschlag aufbringen und diesen damit individualisieren.

 

Die meisten Objekte lassen sich sehr einfach erstellen. Nehmen wir beispielsweise den Bogen rechts, so ist dieser im Grunde nur ein verzerrtes Rechteck. Du legst ein schmales Rechteck im Hochkantformat an und neigst es ein wenig.

 

Die gebogene Form kannst du erstellen, indem du das Objekt zunächst in Kurven konvertierst. Entweder benutzt du dazu bei aktiviertem Objekt das Kontextmenü oder du klickst auf die entsprechende Schaltfläche in der Eigenschaftsleiste. Nun kannst du mit dem Hilfsmittel Form die Rundung erzeugen. Stellst du den elastischen Modus ein, kannst du einfach die Seiten passend verschieben, ohne die Anfasser der Knoten bedienen zu müssen.

 

Du kannst viele solcher und ähnlicher Formen ganz einfach erstellen. Auch die Möglichkeit, mehrere Objekte miteinander zu verschmelzen, kann eine Option darstellen, um interessante Formen zu erzeugen.

 

Nimmst du beispielsweise ein Rechteck und einen Kreis, die vom Durchmesser und der Breite her identisch sind, kannst du daraus eine einfache neue Form erzeugen, ohne das Rechteck mühevoll ausformen zu müssen.

 

Dir stehen viele Möglichkeiten zur Seite, Objekte umzuformen, aber auch mit Effekten zu versehen. Du kannst Muster auf Objekte aufbringen, Stile und beispielsweise Transparenzfunktionen nutzen, um Objekten einen fließenden Übergang zu anderen Objektbereichen zu ermöglichen.

 

Mit diesen Mitteln kannst du ansprechende Designentwürfe realisieren unabhängig von der Dokumentengröße, da Vektoren sich beliebig skalieren lassen.


Man kann mit nur wenigen Formen viel ausdrücken, symbolisieren, kommunizieren oder eine Botschaft übermitteln. Auch angedeutete Formen können durchaus aussagekräftig wirken, wenn sie geschickt angelegt wurden.

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