CorelDRAW X6 – Voreinstellungen Arbeitsbereich

CorelDRAW- Voreinstellungen Arbeitsbereich

Arbeitsbereich

Der Arbeitsbereich in CorelDRAW lässt sich vielfältig anpassen. Adobe- Illustrator-Anwender werden sich insbesondere über die Möglichkeit freuen, den Arbeitsbereich dahingehend umstellen zu können, dass sie ihre gewohnte Arbeitsumgebung wiederfinden. Diese unterscheidet sich von der CorelDRAW-Standardoberfläche nur optisch. Einige der aus Adobe Illustrator bekannten Funktionen werden mit Corel typischen Bezeichnungen versehen. In diesem Menü-Eintrag kannst du deine eigenen Arbeitsbereiche speichern, aufrufen oder neue anlegen.

 
Wir empfehlen:
Corel PaintShop Pro-Video-Training

OPTIONSMENÜ

Allgemein

In den allgemeinen Optionen zum Arbeitsbereich stehen dir verschiedene Einstellmöglichkeiten zur Verfügung. Zunächst kannst du dich aus der umfangreichen Drop-down-Liste für eine Startoption entscheiden.


Neben diesen Voreinstellungen kannst du weiterhin einen Haken beim Dialogfeld für neue Dokumente setzen. Diese Option wird dir dann beim Start von CorelDRAW angeboten.

Etwas wichtiger und für den Arbeitsprozess relevant sind die Voreinstellungen für das Protokoll. Hier sind die Werte für die Rückgängig-Schritte auf 20 und 2 für Bitmapeffekte standardmäßig voreingestellt. Wer sicherstellen möchte, auch bei umfangreicheren Werken genug Spielraum für das Zurücksetzen von Arbeitsschritten zu erhalten, sollte diese Werte entsprechend seiner Computerkonfiguration nach oben hin anpassen.

Die weiteren Checkboxen sind optional einzustellen.

 

Anzeige

Bei der Anzeigen-Dialogbox dreht sich alles um die korrekte Anzeige während der Projekterstellung. Die vielen Checkboxen ermöglichen dir die genauere Steuerung der Farbwiedergabe und des Bildaufbaus. So sollte der Haken bei Farben standardmäßig überprüfen gerade in Hinsicht auf die Produktion von Printmedien gesetzt werden.

Unter Sonstige Steuerelemente befinden sich Optionen, die den Bildaufbau während der Bearbeitung genauer steuern. Hier musst du mit Kompromissen zwischen der idealen Darstellung und einer eingeschränkten Ansicht zugunsten der Performance von CorelDRAW leben. Jeder Bildaufbau und jedes darzustellende Detail bedeuten gleichfalls den Verbrauch höherer Systemressourcen.

Unter Ganzseitenvorschau definierst du die Darstellung des Gesamtprojektes einer Arbeitsfläche. Hier kannst du mit dem Entwurfsmodus eine detailreduzierte Ansicht auswählen oder dich für die detaillierte erweiterte Ansicht entscheiden. Da man für gewöhnlich die Ganzseitenvorschau lediglich zur Überprüfung des Projektes nutzt, kann hier die erweiterte Ansicht für die ungetrübte Voransicht eingestellt werden. So wird das Projekt mit allen Details hochauflösend auf den Monitor gebracht und du kannst Fehler bzw. Unstimmigkeiten schneller und besser erkennen und korrigieren. Den Seitenrand solltest du zur optischen Begrenzung ebenfalls einblenden.

 

Die Optionen zum Farbverlaufsstreifen in der Vorschau sind mit 265 Stufen bereits in der höchstmöglichen Stufenanzahl voreingestellt. Das betrifft lediglich die Vorschau, nicht jedoch den eigentlichen Verlauf, der im Projekt mit weitaus mehr Stufen angelegt werden kann. Bei der Standardaktion für das Mausrädchen kann ich zwischen zwei Möglichkeiten wählen. Entweder nutze ich das Mausrad für das Zoomen im Dokument – meine persönliche Voreinstellung – oder ich verwende einen Bildlauf, welcher für gewöhnlich nur bei mehrseitigen Dokumenten sinnvoll ist.


Eine weitere Funktion ist die Option, ein Stifttablett einrichten zu können. Hier befindet sich für Nutzer dieser Geräteklasse ein Konfigurieren-Dialog. Nach dem Klick auf Konfigurieren erscheint ein extra Fenster, in dem man einige Striche bei vollem Druck aufzeichnet. Nach dem Zeichnen klickt man wiederum auf OK und der Dialog wird geschlossen.

 

Bearbeiten

Der Bearbeiten-Dialog enthält optionale Einstellmöglichkeiten, die während der Projekterstellung relevant sein können. Darunter befindet sich ein Dialogfeld zur Winkelschrittweite, die voreingestellt bei 15 Grad liegt. Erfahrungsgemäß wirkt sich ein kleinerer Winkelabstand positiv auf die Bearbeitung von Projekten aus, gerade dann, wenn ich kleinere Winkelabstände beispielsweise zur Erstellung von Kreissegmenten benötige.

Bei der Zeichenpräzision kann ich mit drei Dezimalstellen benutzerdefinierte Eingaben bei der Projekterstellung, dem Editieren von Objekten und zur genauen Positionierung tätigen.

Die Extrusionsfacettengröße – welch schwieriges Wort – ist bei 1 mm voreingestellt. Die Extrusion erzeugt eine künstliche Tiefe des Objektes. Dabei werden die Extrusionen aus einer ganzen Reihe von Teilflächen (den Facetten) generiert. Je kleiner die Facette ausfällt, umso besser wird das Extrusionsergebnis.

 

Wichtiger ist aber die Knotengröße, bei der man zwischen Klein, Mittel und Groß auswählen kann. Ich stelle diese auf einen mittleren Wert ein; so lassen sich Knoten auch ohne Zoomstufe besser wahrnehmen und bedienen.

In den darunterliegenden Checkboxen kann ich festlegen, ob die Facettengröße mit dem Dokument gespeichert werden soll oder ein Neuaufbau auf einem anderen darstellenden Gerät mit dessen Voreinstellung stattfindet. Als weitere Option dieser Einstellungsseite können wir Einfluss auf die Darstellung der Kurvenrichtung während der Bearbeitung nehmen. So lässt sich der Haken bei Kurvenrichtung beim Bearbeiten setzen und diese Anzeige aktivieren.

Ferner kann ich auch die Handhabung für PowerClips – eine Corel-typische Bezeichnung für importierte Medien – festlegen. Du kannst hier bestimmen, wie die PowerClips in dem PowerClip-Rahmen angezeigt werden sollen. Du kannst festlegen, ob die Inhalte automatisch, niemals oder nur, wenn der Inhalt vollständig außerhalb des Rahmens liegt, zentriert werden sollen.

 

An Objekt ausrichten

Das Dialogfeld An Objekten ausrichten beinhaltet Optionen, die eine Ausrichtung von Objekten anhand verschiedener Fixpunkte ermöglichen. In diesem Dialogfeld können wir die Optionen für den aktiven Radius um ein Objekt herum ändern, anhand dessen die Einrastfunktion aktiviert wird.

 

Dynamische Hilfslinien

Die dynamischen Hilfslinien sind ein ständiger Begleiter in CorelDRAW und stellen ein wichtiges Ausrichtungswerkzeug zur Verfügung. In diesem Dialog können wir unsere eigenen dynamischen Hilfslinien definieren. Wer diese Hilfslinien über die Tastenkombination aktiviert, erhält während des Erstellungsvorgangs von Objekten eine visuelle Hilfe zur Orientierung angezeigt, an der sich die zu erstellenden Objekte genauer positionieren lassen.

 

NEU: Ausrichtungshilfslinien

Mithilfe von Ausrichtungshilfslinien kannst du Objekte interaktiv auf der Zeichenseite ausrichten. Ausrichtungshilfslinien sind temporäre Hilfslinien, die angezeigt werden, wenn du Objekte oder Hilfslinien erstellst, ihre Größe änderst oder sie im Verhältnis zu anderen Objekten in ihrer Nähe verschieben möchtest. Während dynamische Hilfslinien genaue Maßeinheiten für das Erstellen technischer Zeichnungen zur Verfügung stellen, sind Ausrichtungshilfslinien nützlich, um beim Seitenlayout Texte oder grafische Elemente schnell und präzise auszurichten.

Ausrichtungshilfslinien helfen dir dabei, den Mittelpunkt eines Objekts mit dem Mittelpunkt eines anderen Objekts (Mitte zu Mitte) oder den Rand eines Objekts mit dem Rand eines anderen Objekts (Rand zu Rand) auszurichten. Zudem kannst du den Rand eines Objekts mit dem Mittelpunkt eines anderen Objekts ausrichten (Rand zu Mitte). In den Optionen kannst du festlegen, wie diese interaktiven Hilfslinien agieren sollen.

 

Warnungen

Der Warnungsdialog informiert über die voreingestellten Warndialoge, die je nach Situation ausgegeben werden. Hier lassen sich einige der typischen Warnungen auch wieder deaktivieren.

 

VBA

Unter den VBA-Sicherheitseinstellungen kann man Einstellungen vornehmen, die die Sicherheit bei der Verwendung von Makros betreffen. Unter den Sicherheitsoptionen kann eine vertrauenswürdige Stufe für Makros aus bekannter oder unbekannter Herkunft gewählt werden. Wer wenig mit Makros arbeitet und auch sonst keine weiteren installiert, ist mit den Default-Einstellungen auf mittlerer Stufe sicherlich gut bedient.

 

Speichern

Der Speicherdialog ist der wohl wichtigste Dialog im Zusammenhang mit der Erstellung von umfangreichen Projekten. Hier kann man sich für die Sicherheit seiner Projekte entscheiden und die automatische Sicherung nach Zeitintervall festlegen. Zudem lassen sich der Speicherort und die Option zum Anlegen einer Sicherungskopie voreinstellen. Nichts ist schlimmer als der Verlust einer Arbeit, daher kann das Zeitintervall auch sicherheitshalber auf 10 Minuten nach vorn verlegt werden.

NEU: In den Optionen von CorelDRAW X6 kannst du festlegen, wie das Programm mit Texten umgehen soll. Entweder entscheidest du dich für das Speichern von Text, so wie dieser gerade dargestellt wird, oder du legst Wert auf die Verarbeitbarkeit des vorhandenen Textes.

 

PowerTRACE

Die Voreinstellungen für das PowerTRACE-Modul sind recht übersichtlich gehalten. Im Drop-down-Auswahlfeld kann man sich zunächst für die Standard-Vektorisierungsmethode entscheiden. Hier stehen die verschiedenen Vektorisierungsoptionen sowie die zuletzt verwendete Methode als Standardmöglichkeit zur Auswahl.

Der Regler Leistung beeinflusst die Qualität einer Vektorisierung, beansprucht jedoch bei höherwertigen Einstellungen auch deutlich mehr Systemressourcen. Wer qualitativ hochwertige Vektorisierungen benötigt, kann hier bereits den Schieberegler auf den Schwerpunkt Höhere Qualität verschieben. Der Kompromiss besteht wie immer aus beiden Methoden, der Mischung aus Leistung und Qualität – und hier kann der Regler in der Mittelstellung verbleiben. Detaillierte Vektorergebnisse lassen sich auch noch während der Verwendung von PowerTRACE erzielen.

Plug-Ins

Hier kann man den Pfad zum Plug-In-Ordner festlegen.

Text

Die Textoptionen in CorelDRAW sind recht vielfältig und wir können hier zahlreiche Optionen festlegen, die uns beim Erstellen von umfangreichen Textdokumenten helfen. Der Startbildschirm dieser Optionen enthält einige Einträge, die wir genauer spezifizieren können.

Wir können verschiedene Voreinstellungen tätigen, darunter auch Optionen für die Darstellung von Blindtext. Um den Neuaufbau der Anzeige von Text zu beschleunigen, der unter einer bestimmten Schriftgröße liegt, kann der Text als Linien dargestellt werden.

Diese als Blindtext bezeichnete Methode ist beim Erstellen von Prototypen von Dokumenten oder Zeichnungen hilfreich. Man kann den Text wieder leserlich machen, indem man den Wert für den Blindtext verringert oder den Text vergrößert.

Der Eintrag Anzeigen beinhaltet die Anzahl der Zeichen, die bei einer manuellen Verschiebung von Textblöcken dargestellt werden können. Der Anzeigevorgang verlängert sich bei höherer Zeichenzahl. Die manuelle Unterschneidung hingegen beziffert einen Vorgang, bei dem man Textzeichen angleichen kann. Unterschneiden bezeichnet die Neupositionierung von zwei Zeichen, um den optischen Abstand zwischen den Buchstaben auszugleichen. Unterschneidungen werden z. B. häufig verwendet, um den Abstand zwischen Zeichenpaaren wie AW, WA, VA oder TA zu verringern. Solche Zeichenpaare werden als Unterschneidungspaare bezeichnet. Unterschneidungen verbessern die Lesbarkeit und lassen die Buchstaben besonders bei größeren Schriftgraden in einem ausgewogenen Verhältnis erscheinen.


Der Eintrag Tastatur Textinkrement bedeutet, dass hier der Text mit dem eingestellten Wert durch Drücken der Tastenkombination vergrößert oder verkleinert wird.

An dieser Stelle kannst du dich auch für den Standardwert bei der Texteinheit festlegen, der verschiedene Einträge bereithält. In den meisten Fällen sollte die Einheit auf Punkt lauten.

Text am Bildschirm bearbeiten bedeutet, dass der ausgewählte Text direkt am Bildschirm bearbeitet werden kann. Der Texteditor ist dann für das Editieren von Text nicht erforderlich.

Der Eintrag für die Auswahlhaltepunkte bewirkt, dass die Steuerelemente für das Einstellen der Textabstände automatisch bei einem markierten Mengentextrahmen angezeigt werden. Somit entfällt das umständliche Wechseln zum Formenhilfsmittel.

 

Mengentextrahmen

Die Mengentextrahmen sind recht übersichtlich gehalten und beeinflussen im Wesentlichen die Steuerung der Mengentexte. So kann man sich beispielsweise die Textrahmen (alle im Dokument auch bei Nichtauswahl) anzeigen lassen und eine optische Kennzeichnung von Textrahmenverknüpfungen aktivieren. Um Formatierungen auf alle zusammenhängende verknüpfte Textrahmen anzuwenden, empfiehlt sich das Markieren der Checkbox.

Der Mengentextrahmen kann automatisch an die darzustellende Textmenge angepasst werden. Ist diese Option gewünscht, muss hier der Haken bei Mengentextrahmen erweitern und reduzieren… gesetzt werden.

 

Schriften

Die Dialogbox zum Thema Schriften verwaltet die Optionen zur Zeichendarstellung. Hier kann man bereits im Vorfeld festlegen, welche Schrifttypen und wie diese dargestellt werden sollen. Die hier vorgenommenen Einstellungen haben auch unmittelbare Auswirkungen auf den Dialog Symbole und Sonderzeichen.

 

Rechtschreibprüfung

Die Rechtschreibprüfung überwacht bei aktivierter Funktion die Rechtschreibung und kann automatisiert Fehler entweder in dem betroffenen, aktuellen Textrahmen oder jedoch in allen Textrahmen anzeigen und je nach Vorauswahl Vorschläge für alternative Schreibweisen unterbreiten. Die Option zum Hinzufügen zur Blitzkorrektur kann aktiviert werden.

 

Blitzkorrektur

Die Blitzkorrektur verwaltet automatische Korrekturfunktionen für fehlerhafte Worteingaben. Hier lassen sich benutzerdefinierte Regeln erstellen und die Hauptsprache voreinstellen.

 

Hilfsmittelpalette

Bemaßung

Die Bemaßungsoptionen stellen sicher, dass die richtigen Einheiten und die Art Stil für eine korrekte Bemaßung eingehalten werden können. Hier gibt es länderspezifische Vorgaben zum Einstellen. Mit dem Präfix können zusätzliche Zeichen vor einer Maßangabe, mit dem Suffix die dahinterliegende Bezeichnung bzw. Ergänzung voreingestellt werden.

 

Formerkennung

Bei dem Formerkennungsdialog kannst du das Zeitintervall festlegen, ab dem eine Form von Corel erkannt werden soll.

 

Freihand/Bézier

Die Einstellungen zu Freihand/Bézier stellen das Verhältnis der Knoten untereinander dar. Je größer der Zoomwert ausfällt, umso mehr Einfluss übt dieser auf die Knotenqualität aus. Die Angaben sind in Pixel gehalten und du kannst diese auf einen Wert bis zu 10 Pixel anheben.

Der Wert der Freihandglättung beeinflusst die Feinheit der Linien, die beim Zeichenvorgang entstehen. Je geringer du den Wert einstellst, desto genauer wird diese Linie deiner Handbewegung entsprechend abgebildet. Ein größerer Wert hingegen wird geglättet dargestellt, verliert also unter Umständen einige Details.

 

Hilfsmittel Auswahl

Das Menü zum Hilfsmittel Auswahl ist weniger detailreich. Du kannst dich beispielsweise für die Darstellung als Fadenkreuz während des Markiervorgangs entscheiden und einen Zeitintervall für die Neuberechnung von Objekten festlegen.

Zusätzlich kannst du dich für die Handhabung des Auswahlwerkzeuges in Kombination mit der Strg- und Umschalttaste festlegen und entscheiden, ob hier der Corel-Standard oder das Windows-Schema greifen soll.

 

Hilfsmittel Ellipse

Beim Hilfsmittel Ellipse gibt es wiederum formbeeinflussende Einstellungsmöglichkeiten. So kannst du dich für die Möglichkeit entscheiden, anstatt einer Ellipse doch lieber einen Kreis oder auch nur ein Kreissegment – den Bogen – aufzuziehen. Hier sollte man die Defaulteinstellungen so belassen und bei der Benutzung des Ellipsenwerkzeuges lieber auf eine Tastenkombination zum Erstellen schöner Kreise zurückgreifen.

 

Hilfsmittel Radierer

Bei den Voreinstellungen zum Radierer kannst du dich zunächst für einen Durchmesser entscheiden, den dieser Radierer verwendet. Wichtig dabei ist, zu verstehen, dass hier nicht ein klassischer Radierer gemeint ist, sondern ein Trennungshilfsmittel, mit dem man durchaus auch Objekte durchtrennen kann.

Daher solltest du die Dicke nicht zu groß einstellen, um ein übermäßiges Zerteilen der Objekte zu vermeiden. Die Voreinstellung ist bei 1 mm Dicke, kann jedoch auch vergrößert oder verkleinert werden.

Der Haken in der Checkbox zum automatischen Reduzieren der Knoten kann gesetzt werden, da er dafür sorgt, dass durchtrennte Objekte – ganz gleich, ob nun am Randbereich oder als Teilung in zwei separate Objekte – mit einer angepassten Knotenzahl im Bereich der Radierung neu aufgebaut werden.

 

Hilfsmittel Rechteck

Das Hilfsmittel Rechteck beinhaltet da schon etwas mehr Optionen zur genauen Steuerung des Verhaltens. Zunächst kannst du dich für die Art der Eckradien entscheiden, falls ein Eckradius größer 0 angegeben wird. Hier stehen die abgerundete Ecke, eine abgefaste sowie eine ausgekehlte Ecke zur Verfügung.

Die Option der einstellbaren Radien ermöglicht bereits im Vorfeld, fest definierte Größen für die Abrundung der Ecken festzulegen. Das Besondere hierbei ist, dass man diese Einstellung für alle Ecken separat oder im Verhältnis/proportional festlegen kann.

Zusätzlich empfiehlt es sich, die Option für das proportionale Skalieren bei späteren Transformationen zu aktivieren. So bleiben die Ecken immer im gleichen Verhältnis zur Rechteckgröße erhalten.

 

Hilfsmittel Tabelle

Das Hilfsmittel Tabelle lässt dich im Vorfeld einstellen, wie Tabellen zukünftig angelegt und bearbeitet werden können. Zunächst stehen die Größenordnungen für die Zeilen und Spalten in Form von numerischen Werten an. Standard sind hier drei Zeilen und vier Spalten. Vor jeder Erstellung einer Tabelle können diese Werte in der CorelDRAW-Benutzeroberfläche voreingestellt werden, weshalb hier keine Veränderung nötig ist.

Anders hingegen sieht es bei der Verwendung der Tabulator-Taste aus. Entweder belässt du die Voreinstellung zum Navigieren durch die Zellen so, wie sie sind, oder du entscheidest dich für das Einfügen eines Tabulatorzeichens und navigierst auf herkömmlichem Wege beispielsweise über die Pfeiltasten deiner Tastatur.

 

Hilfsmittel Verbindung

Verbindungen können zur Visualisierung von Prozessen genutzt werden und bestehen aus Linien und Formen. In dem Dialogfeld für die Verbindung kannst du die Option für die geometrischen Bezüge setzen. Hierbei wird anhand des benachbarten Objektes eine Verbindungslinie in Anlehnung an seine Ausrichtungspunkte positioniert.

Der Abstand regelt den Zwischenraum zwischen dem Objekt und dem visuellen Beginn der Verbindung.

 

Maschenfüllung

Die Maschenfüllung stellt eine tolle Möglichkeit dar, Flächen mit unterschiedlichen Farben zu bestücken. Anhand des hier einstellbaren Rasters wird eine Maschenfüllung mit der angegebenen Zahl von Knotenpunkten auf das Objekt gelegt. Du kannst die Werte von 2 Spalten und 2 Zeilen entweder hier ändern oder in der Programmoberfläche von CorelDRAW bei der Benutzung der Maschenfüllung.

 

Messer

Die Messeroptionen sind recht einfach gehalten. Entweder entscheidest du dich dafür, bei der Benutzung des Messers das ursprüngliche Objekt zu belassen oder du setzt den Haken auf Objekt automatisch schließen und das durchtrennte Objekt wird automatisiert als geschlossene Form angelegt.

 

Millimeterpapier

Das Millimeterpapier besteht aus einer Anreihung von Quadraten. Hier kannst du die Standardgröße in Zellenzahl angeben, sowohl für die Breite als auch für die Höhe. Die Voreinstellung ist bei 10, kann jedoch auch in der Programmoberfläche noch erhöht werden.

 

Spirale

Du kannst in den Optionen für die Spirale festlegen, wie diese aufgebaut wird. Es stehen zwei Varianten zur Verfügung – die symmetrische Spirale, deren Windungen gleichmäßig ringsum verlaufen, und die logarithmische Spirale, die sich zunehmend öffnet und die Rundungen zum Rand hin größer ausfallen lässt.

Falls die 2. Option ausgewählt wurde, kannst du unter Ausdehnung den Schieberegler bedienen und den sich öffnenden Verlauf der logarithmischen Spirale in Form eines Wertes von 0 (gleichmäßig) bis 100 (aufgehende Wicklung) einstellen.

Außerdem kannst du hier bereits die vordefinierte Anzahl der Umdrehungen festlegen. Wie immer ist dies eine optionale Einstellung, die sich auch in der Programmoberfläche noch editieren lässt.

 

Winkelmaße

Die Voreinstellungen für die Winkelmaße sind im Grunde recht einfach gehalten. So kannst du dich für einen Präzisionswert bis 10 Stellen nach dem Komma entscheiden, also den Genauigkeitsbereich vorab bestimmen. Das Drop-down-Auswahlfeld gibt hierzu verschiedene Einstellmöglichkeiten preis.

Die Einheiten kannst du ebenfalls verstellen und zur Auswahl stehen neben der Gradangabe auch noch das Bogenmaß und der Gradient.

 

Zoom/Schwenken

Das Zoomtool ermöglicht die Skalierung deiner Arbeiten in CorelDRAW. In den Optionen lässt sich festhalten, was passiert, wenn du beispielsweise die rechte Maustaste bei aktiviertem Zoom bzw. Schwenktool einsetzt. Die Voreinstellung lautet hier auf Verkleinern.

Weiterhin kannst du dich dafür entscheiden, ob deine Maus zentrisch wirken soll, ob also immer ausgehend vom Mauszeiger gezoomt werden soll. Das ist nützlich, wenn man Teilbereiche, die man näher heranholen möchte, bereits mit der Maus angesteuert hat – die Vergrößerung hat dann den Mauszeiger im Zentrum.

Außerdem lässt sich in dieser Optionstafel ein Button aktivieren, mit dem man seine Lineale kalibrieren kann. Dieses Feature wirst du zu schätzen wissen, denn bei dieser Kalibrierung hältst du ein durchsichtiges Lineal an deinen Monitor und verstellst das angezeigte Lineal in CorelDRAW so, dass es genau dem metrischen Maß deines realen Lineals entspricht. 1 Zentimeter deines Lineals ist dann auch 1 Zentimeter auf dem Monitor.

Anpassung

Das Dialogfeld Anpassung ist ein sehr wichtiger Einstellungsdialog, wenn es um die Individualisierung der Arbeitsoberfläche geht. Insbesondere können hier Anpassungen am Menü, den Symbolleisten, Eigenschaftsleisten und Statusleisten vorgenommen werden, die als Befehlsleisten betrachtet werden.

Im Menü Befehl kannst du wiederum verschiedene Befehle auf die Befehlsleisten ziehen und die Kurzinfos sowie Beschriftungstexte abändern. Tastaturbefehle lassen sich einstellen und selbst Miniaturbilder kannst du selbst editieren.

Du kannst jede Befehlsleiste anpassen, ohne die Registerkarte Befehl aufrufen zu müssen. Halte dazu einfach die Alt-Taste (zum Verschieben) oder Strg+ Alt (zum Kopieren) gedrückt und ziehe beliebige Elemente von einer Befehlsleiste auf eine andere.

Befehlsleisten

Die Einstellungsmöglichkeiten des Dialogfeldes zu den Befehlsleisten sind recht umfangreich. Im Grunde kannst du einige der Symbolleisten einblenden, die standardmäßig ausgeblendet sind. Ferner kannst du die Schaltflächengröße definieren. Hier werden sich Anwender mit großen Monitoren freuen, die damit ihre Leistendarstellung anpassen und so zu einem ergonomischeren Arbeiten beitragen können.

Der Menüleistenmodus ändert das Menü in ein Dateimenü oder den normalen Modus, womit alle relevanten Menüeinträge entweder ein- oder ausgeblendet werden können. Wer mag, kann sich an dieser Stelle zudem die Beschriftung beziehungsweise die Symboldarstellung für das Hauptmenü einstellen. Es gibt 5 Modi, die eine Voreinstellung zulassen. Hier ist man jedoch mit dem Standardmodus durchaus gut beraten, wenn man keine  eigenen Symbole entwerfen möchte, denn die Einstellung auf Symbole beispielsweise stellt das Menü nur noch in Form von Symbolen dar, die allesamt gleich ausschauen.

 

Befehle

Einer der wohl umfangreichsten Menüeinträge in den Voreinstellungen ist der Eintrag Befehle, den du für eine benutzerdefinierte Programmeinstellung nutzen kannst. Oben im Dialog befindet sich ein Drop-down-Auswahlfeld. Hier kann man sich die einzelnen Obermenüpunkte anzeigen lassen. In der Liste darunter befinden sich die jeweiligen Untermenüeinträge.

 

Jedem dieser Einträge kann man eigene Tooltipp-Informationen zuordnen. Außerdem informiert dich dieser Dialog, wo du diese Funktion vorfindest. Der Reiter Tastaturbefehle  ermöglicht dir die benutzerdefinierte Einstellung von Tastaturbefehlen. Hier kannst du dir auch alle bestehenden Tastaturbefehle nach den Anwendungsarten Ankerbearbeitung, Hauptanwendung, Tabellenbearbeitung, Tabellentextbearbeitung oder Textbearbeitung ansehen.

 

Der Button Alles anzeigen öffnet ein neues Fenster. Hier sind sämtliche Tastaturbefehle nach zugeordneter Kategorie sortiert aufgelistet. Du kannst diese Liste ausdrucken oder als CSV-Datei exportieren. Falls du Änderungen in den Tastatureinstellungen vorgenommen hast, werden diese dort dann ebenfalls aufgelistet.

 

Ein weiteres Highlight dieses Einstellungsdialoges ist die Möglichkeit, über einen integrierten Editor eigene Programmsymbole zu erstellen. Hier kannst du bereits vorhandene Symbole laden oder das aktuelle Programmsymbol ändern.

 

Farbpalette

Die Optionen zur Farbpalette beeinflussen die Darstellungseigenschaften der Farbinformationen. So kannst du beispielsweise dafür sorgen, dass die Dokumentenpalette automatisiert aktuell gehalten wird, was natürlich von großem Vorteil bei umfangreicheren Bearbeitungen ist. Die Palettenoptionen ermöglichen es dir, festzulegen, wie viele Farbpalettenzeilen das Programm im angedockten Zustand abbilden kann. Standardmäßig sieht man nur eine Zeile.  Je nach Größe des zur Verfügung stehenden Arbeitsplatzes (Monitorgröße/Auflösung) kann hier diese Zahl erhöht werden. So muss die Farbpalette nicht zwangsweise abgedockt werden.

Bei den Farbkästchen kannst du dich für die Mustergröße und den Abstand zwischen den einzelnen Farben entscheiden und aktivieren, dass die Option Keine Farbe eingeblendet wird. Das ist sinnvoll, wenn man Objekten die Farbinformationen entziehen möchte, diese also beispielsweise ohne Füllung oder randlos darstellen möchte.

Zusätzlich zu den hier genannten Optionen kann man die Funktion der rechten Maustaste definieren. Als Standard hat sich in CorelDRAW die rechte Maustaste für das Zuweisen der Konturenfarbe durchgesetzt. Optional kann dies hier deaktiviert werden.

 

Anwendung

Die letzte Option in der Hierarchie der Optionen für den Arbeitsbereich stellt der Eintrag Anpassungen>Anwendung bereit. Hier kannst du die Farbigkeit bzw. die Deckkraft des Anwendungsfensters regulieren.

Ist der Haken bei Benutzeroberfläche transparent machen gesetzt, kannst du die Luminanz der Befehlsleisten, der Andockfenster oder der Benutzeroberfläche mit Farbinformationen einstellen. Ein höherer Wert bei dem Schieberegler bedeutet auch gleichzeitig eine höhere Durchscheinwirkung. Mit zunehmender Luminanz wird das Ablesen der Informationen erschwert – diese Option sollte daher nur behutsam eingesetzt werden.

Wir empfehlen:
CorelDRAW-Training - Basics & Tricks

Unsere Empfehlung für dich

Business-Ausstattung mit CorelDRAW

Business-Ausstattung mit CorelDRAW

Gestalte professionelle Business-Ausstattungen mit CorelDRAW und lerne dabei noch zahlreiche Abkürzungen und Techniken in der Version X7 des Grafikprogramms kennen! Dein Trainer Norbert Schumann wird dich auf deiner Reise quer durch das printbezogene Grafik-Design begleiten und dir anhand praktischer Beispiele zeigen, wie eine gute Geschäftsausstattung auszusehen hat. Erstelle mithilfe einzelner Lektionen neun unterschiedliche Designs, die ihre Wirkung nicht verfehlen! Außerdem als Bonus: Neuerungen in CorelDRAW X8.

Zum Training